Hauptmenü | Blog

Mitarbeiter ignorieren Ihre Anweisungen – Das ist der Grund und wie Sie das ändern

 

 

Sie kennen das: Sie geben eine Anweisung an Ihre Mitarbeiter, aber Sie erleben, dass sie sie nicht – oder falsch – umsetzen.

Wenn Sie in der Firma einen Vorschlag haben, eine Idee oder etwas Neues durchsetzen wollen, so machen die meisten den Fehler: Sie fallen mit der Tür ins Haus. „Herr Hansen, Sie sollten die Sortieranlage vergrößern, damit wir mehr Volumen auf einmal bearbeiten können.“ Das ist in diesem Fall ein technischer Vorschlag. Da können Sie eventuell noch klassisch vorgehen.

Aber wenn Sie eine Anweisung zur persönlichen Verhaltensänderung haben, sind das die wesentlich wichtigeren Anweisungen innerhalb des Firmengefüges. Denn es geht um Menschen – Menschen mit ihren Befindlichkeiten.

 

Die Methode, die Ihre Umsetzungsrate verdoppeln kann

Jetzt gibt es eine Vorgehensweise, wie Sie die Chance zur Umsetzung geradewegs verdoppeln können, da der Angesprochene Ihnen

  • viel aufmerksamer zuhört und
  • Ihren Vorschlag eher umsetzen will.

Statt die Anweisung zu geben: „Sie sollen mit Ihren Mitarbeitern freundlicher umgehen“, wählen Sie eine komplett andere Vorgehensweise.

Sie sagen: „Herr Hansen, ich habe eine Idee, wie Sie es schaffen können, dass die Menschen Sie mehr akzeptieren und Sie mit den Kunden mehr Erfolg haben. Wollen Sie sie hören?“

 

Die drei Elemente, die den Unterschied machen

Bei dieser Strategie gibt es drei Elemente, die Ihren Erfolg der Umsetzung erhöhen.

1. Nennen Sie Ihren Vorschlag eine „Idee“.

Sie taufen Ihren Vorstoß als „Idee“. Dieses Wort ist ein Signalwort. Eine „Idee“ wirkt viel stärker als „Sie sollten in Zukunft dieses oder jenes machen“. Denn bei einer Idee hat sich jemand etwas überlegt, das klingt nach Arbeit, da ist ein Geistesblitz dahinter. Egal, was Sie anstoßen wollen – es wirkt viel spektakulärer.

2. Verraten Sie zuerst den Nutzen – nicht die Idee.

Bevor Sie sein Einverständnis einholen, beschreiben Sie bereits den konkreten Nutzen, den der andere von Ihrem Vorschlag hat – ohne die Idee preiszugeben.

„…eine Idee, wie Sie es schaffen können, dass die Menschen Sie mehr akzeptieren und Sie mit den Kunden mehr Erfolg haben.“

3. Holen Sie davor ein "Ja".

Das ist der wichtigste Punkt: Sie fragen am Ende, ob er Ihre Idee hören will.

„Wollen Sie sie hören?“

Er wird daraufhin fast immer Ja sagen. Durch diesen kleinen Kniff hat er jedoch bereits aktiv seine innere Tür für Ihren neuen Input geöffnet. Das macht im Normalfall niemand. Erst wenn Sie das Ja gehört haben, verraten Sie Ihre Idee.

 

Das Ergebnis

Sie werden erleben: Widerstände bauen sich ab – und Ihre Umsetzungsrate geht steil nach oben.

 

Etwas Persönliches vom Autor 

Ich weiss, dass meine Artikel eine höhere Qualität liefern, als der Durchschnitt des rhetorischen Sprühnebels, der da draussen sonst zu lesen ist. Tatsache ist: es gibt nur wenige, die das überhaupt erkennen. Wenn Sie zu diesen wenigen gehören, hier eine Idee: abonnieren Sie meinen Newsletter. Und wenn Sie finden, dass ich damit recht habe: fünf Sterne bei Google sind eine schöne Art, es mir mitzuteilen.

 

​1-zu-1-Mentoring mit M. Pöhm persönlich: Mentoring 

Rhetoriktrainer werden: Ausbildung zum Kommunikationstrainer

Möchten Sie selbst auf den grossen Bühnen stehen?  Speaker-Ausbildung mit M. Pöhm