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Krisenbewältigung durch Führung mit Anteilnahme

Matthias Pöhm - Ihr Führungs-Coach

Wie Sie Ihr Team in schwierigen Zeiten unterstützen können

In Zeiten von wirtschaftlichen Unsicherheiten, wie etwa während einer drohenden Flaute, sind Führungskräfte besonders gefordert. Kündigungswellen, sinkende Umsatzzahlen und mögliche Stellenabbauten erzeugen Ängste bei den Mitarbeitern. Als Führungskraft haben Sie in dieser Situation nicht nur mit Ihren eigenen Emotionen zu tun, sondern auch mit denen Ihres Teams. Wie schaffen Sie es, Ihre Mitarbeiter zu unterstützen, Vertrauen zu schenken und gleichzeitig Orientierung zu bieten? Hier finden Sie fünf erprobte Ansätze, um in Krisenzeiten als starke und mitfühlende Führungskraft zu agieren.

 

1. Ehrlichkeit  – auch bei schwierigen Themen

In Krisenzeiten sind Mitarbeiter besonders empfänglich für die Ehrlichkeit ihrer Führungskraft. Sie merken sofort, wenn etwas nicht ganz offen kommuniziert wird. Der Schlüssel liegt hier in der ehrlichen Kommunikation. Das bedeutet nicht, dass Sie jede schlechte Nachricht ungefiltert weitergeben müssen, aber Sie sollten nichts Wesentliches, das Ihre Mitarbeiter betrifft, verheimlichen, nichts schönreden. Ihre Mitarbeiter suchen keine „Helden“, sondern Führungskräfte, die Klartext reden und trotzdem den Kurs klar vorgeben. Dazu kann Ihnen mein Führungscoaching helfen.

 

2. Ängste anerkennen

In Krisenzeiten ist Angst häufig präsent. Anstatt diese Emotionen zu ignorieren, sollten Sie zeigen, dass Sie die Sorgen Ihrer Mitarbeiter verstehen. Wenn ein Teammitglied mit Ängsten zu Ihnen kommt, nehmen Sie sich Zeit zuzuhören und signalisieren Sie Mitgefühl. Ein einfaches „Ich verstehe, dass du dir Sorgen machst“ kann bereits viel dazu beitragen, Druck aus der Situation zu nehmen und das Vertrauen in Sie zu stärken.

 

Verbessern Sie Ihre Führungskommunikation mit Matthias Pöhm

 

3. Noch häufiger reden, als in Normalzeiten

In Krisenzeiten ergreift die Mannschaft meist ein Gefühl der Unsicherheit - das bezieht sich auf die Firma, aber auch auf ihre Familie. Als Führungskraft sollen Sie dazu beitragen, dieses Gefühl zu mindern, indem Sie regelmäßig mit Ihren Mitarbeitern reden. Noch öfter, als Sie es normalerweise tun. Auch wenn es keine großen Neuigkeiten gibt, sorgt ein kurzes Update für ein Gefühl von Stabilität. Lassen Sie die Finger von schönfärbenden Darstellungen. Wenn das Schiff ein Leck hat, dann hat das Schiff ein Leck! Erklären Sie die nächsten geplanten Schritte und geben Sie Ihrem Team das Gefühl, dass sie eine wichtige Rolle im Unternehmen spielen. 

 

4. Die Mitarbeiter sollen gerade in Krisen kreativ werden

Krisen sind nicht nur Hindernisse, sondern auch Gelegenheiten – sowohl für Unternehmen als auch für Einzelpersonen. Machen Sie Ihrem Team klar, dass Probleme als Gelegenheit zum neue-Wege-finden genutzt werden können. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, kreativ zu werden, neue Lösungen vorzuschlagen. Feiern Sie mit ihnen auch kleine Fortschritte. "Schaut, der Warenausgang ist schon 3% besser geworden!" - Das hilft, den Fokus von der Angst auf Lösungen zu lenken. Sie als Führungskraft sollten ein positives Beispiel geben und zeigen, dass auch Sie bereit sind, neue ungewöhnliche Wege zu gehen.

 

5.  Optimismus vorleben

Wenn Sie als Führungskraft selbst ruhig und zuversichtlich bleiben, wird sich diese Haltung auf Ihre Mitarbeiter übertragen.

Ähnlich wie ein Fußballcoach, dessen Team in der Halbzeit 2:0 zurückliegt. Sie werden niemals erleben, dass der Coach mental aufgibt, sondern er wird immer sein Team ermutigen, mit breiter Brust und Fokus weiter an den Sieg zu glauben. Es ist wichtig, dass auch Sie Zuversicht ausstrahlen. Zeigen Sie, dass Sie an Lösungen arbeiten und das Vertrauen in das Team haben. Diese Balance aus Offenheit und Optimismus wird Ihrem Team Halt geben und ihnen helfen, ruhig zu bleiben.

 

Fazit: Führung mit Anteilnahme als Schlüssel zum Erfolg in Krisenzeiten

In unsicheren Zeiten ist mitfühlende Führung entscheidend. Als Führungskraft müssen Sie nicht nur fachliche Entscheidungen treffen, sondern auch das emotionale Wohl Ihrer Mitarbeiter im Blick behalten. Indem Sie ehrlich kommunizieren, Ängste anerkennen, Zuversicht bieten, Kreativität fördern, können Sie Ihr Team nicht nur durch die Krise führen, sondern auch gestärkt aus ihr hervorgehen. 

 

Schon Morgen könnte Ihre Führungskommunikation eine neue Stufe erreichen. 
Führungscoaching mit Matthias Pöhm